Brexit, eine logistische Analyse

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Hand mit Hologram vor farbigen Lager als Symbol für Angebot an Allyouneed Händler

Der Brexit und die Folgen

Der Brexit ist tatsächlich passiert. Die Briten haben sich endgültig für den Austritt aus der EU entschieden. Für den internationalen Handel und somit auch für viele Großkonzerne wird der Brexit schwere wirtschaftliche Konsequenzen haben. Besonders Unternehmen aus dem Transport- und Logistikbereich werden von den Folgen betroffen sein.

Post Brexit und die Logistik

Egal ob über die Luft, auf See, Transporte über Schienen oder per Lkw, internationale Speditionen profitieren innerhalb der EU von einem uneingeschränkten Binnenmarkt. Dieser stützt sich auf die vier Grundfreiheiten, dem freien Verkehr von Waren, Personen, Dienstleistungen und Kapital. Die aus dem Brexit folgenden Einschränkungen werden sich daher in erster Linie auf den Transportsektor beziehen und werden gleichzeitig eine starke Abnahme der wirtschaftlichen Aktivitäten zwischen Großbritannien und der EU zur Folge haben. Vor allem der regulierte Marktzugang sowie zusätzliche Zölle und Tarife werden den zukünftigen Handel deutlich einschränken. Nicht nur die direkte Kostensteigerung durch Zollgebühren wird den Markt abschwächen, auch lange Wartezeiten und Kontrollvorgänge an den Grenzübergängen können oft Stunden dauern. Technische Einschränkungen, sowie unterschiedliche Normen und Standards wie zum Beispiel ein Auseinandergehen im Umwelt-und Verbraucherschutz, stellen weitere Probleme bei der Zusammenarbeit von Großbritannien und EU-Ländern dar.

Die Brexit Auswirkungen auf den Handel

Vor allem das deutsch-britische Handelsgeschäft wird zukünftig unter den Auswirkungen leiden, schließlich ist Deutschland der zweitwichtigste Handelspartner Großbritanniens. Welche wirtschaftlichen Auswirkungen Brexit auf dem europäischen Handelsmarkt und seine Logistik haben wird, kann man derzeit noch nicht genau sagen. Jedoch weiß man, dass es voraussichtlich einen drastischen Rückgang von Transportvolumen und einen erheblichen Einbruch im Frachtverkehr geben wird. Auch die fallenden Wechselkurse und die daraus folgende Abwertung des britischen Pfunds im Vergleich zum Euro wird eine steigende Inflation hervorrufen. Britische Firmen werden durch ihren eingeschränkten Zugang zum europäischen Markt sehr wahrscheinlich an Reichweite verlieren. Daraus folgt, dass britische Firmen und Unternehmen an Attraktivität vor allem vor Investoren verlieren. Vor allem für junge Unternehmen und Startups ist das eine Katastrophe.

Folgen für die britisch e-Commerce Industrie

Der E-Commerce Handel ist durch die frühe Anpassung des englischen Einzelhandels ein Aushängeschild Großbritanniens geworden, hat daher ein viel größeres Angebot als deutsche Dienstleister. Die Gefahr für britische Online Händler ist nun, dass deutsche online Shopper ihre Produkte nicht mehr über britische E-Commerce Shops bestellen um zusätzliche Kosten durch zum Beispiel Zollgebühren zu vermeiden. Die Briten werden auf der anderen Seite versuchen das Freihandelsabkommen mit der Europäische Union aufrecht zu erhalten. Doch sollte es hier nicht zu einer Einigung kommen, wird der britische E-Commerce Handel große Einbußen erleben.
Es wird eine schwierige Zeit für Großbritannien, es stehen wichtige Verhandlungen an deren Entscheidungen erhebliche Auswirkungen auf die europäische Logistikbranche haben werden.

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